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  Die Verhaltenstherapie kann erfolgreich angewandt werden bei neuro-tischen Störungen (z.B. Ängsten, Depressionen, Zwangserkrankungen),
die überwiegend durch ungünstige Lebenserfahrungen im Kindes-,
Jugend- oder Erwachsenenalter entstanden sind, bei Persönlichkeits-störungen (hier nimmt man eine tiefe Verwurzelung in der Gesamtpersön-lichkeit an, eventuell mit erblicher Mitbeteiligung), psychosomatischen Störungen wie Gastritis, Geschwüre, Neurodermitis, bei denen psychische Ursachen mitbeteiligt sein können, Schmerzstörungen, Sprachstörungen, Einnässen, abnormen Gewohnheiten, psychischen Behinderungen und psychotischen Erkrankungen.

Bei und nach psychotischen Erkrankungen (etwa Schizophrenie, bipolare Störung) unterstützt sie die medikamentöse Therapie und versucht, den Umgang des Patienten mit seiner Krankheit konstruktiv zu verbessern,
etwa auf erste Anzeichen bewältigend zu reagieren.

Weitere Anwendungsfelder sind Verhaltens- und Entwicklungsstörungen
bei Kindern, Suchtproblematik, sexuelle Störungen u.a.